Monat: August 2016

Vernetzung

Sind Sie selbst auch mit einem sozialen Projekt beschäftigt?

Dann würden wir uns über eine Kontaktaufnahme freuen, da wir selbstverständlich an einer Vernetzung interessiert sind. Sollten sich unsere Ideen und Ziele als kompatibel erweisen, werden wir gerne auf Ihr Projekt verlinken und auch Informationen darüber bei uns veröffentlichen. Genauso wie wir auch gerne auf geplante Anlässe aufmerksam machen werden. Senden Sie uns dazu einfach Ihren Flyer in pdf Format, damit wir diesen einbinden können.

Geld für Betroffene

Wenn von Geld für die Betroffenen die Sprache ist, so meinen viele dieses Geld sei bereits geflossen. Wobei ich hier nicht darauf eingehen will, ob nun von Riesenbeträgen, oder eher von beschämenden Summen die Sprache sein müsste. Denn dazu habe ich mich bereits in anderen Beiträgen geäussert. Hier jedoch geht es nun darum zu informieren, wie es in Bezug auf die finanziellen Leistungen tatsächlich aussieht.

Dem vorweg jedoch möchte ich zuerst noch den Begriff der Betroffenen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen, sprich jener welche in den Genuss finanzieller Zuwendungen kommen können, etwas deutlicher definieren. Denn auch von uns Betroffenen wird erstens nicht in Frage gestellt, dass es tatsächlich Fälle gegeben hat, welche eine Fremdplazierung grundsätzlich notwendig gemacht haben. Es sind ohne Zweifel auch einige Fälle zu verzeichnen, wo es den Kindern gut ging und die erfolgte Fremdplazierung als im Interesse des Kindes erachtet werden kann. Doch genau um solche Konstellationen geht es nicht, wenn ich von Betroffenen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen spreche. Sondern gemeint sind damit ganz klar nur jene Menschen, welche unter Fremdplazierungen schwer zu leiden hatten. Selbstverständlich stellen auch Zwangsadoptionen und Verdingkinder genauso eine Form der Fremdplazierung dar. Womit davon Betroffene mit denselben Kriterien Anträge stellen können, genauso wie auch Betroffene von Zwangskastrationen, bei welchen sich die Frage des Schadens bereits grundsätzlich nicht stellt.

Zur Deutlichkeit muss ich jedoch darauf hinweisen, dass der Gesetzgeber eine andere Terminologie verwendet als wir Betroffenen! Denn sprechen wir von jenen, welche einen Antrag auf den Solidaritätsbeitrag stellen können, so spricht der Gesetzgeber nicht von Betroffenen, sondern von Opfern. Bitte nehmen Sie also zur Kenntnis, dass wenn ich von Betroffenen spreche, dies in der Terminologie des Gesetzgebers mit dem Begriff Opfer ersetzt werden muss. Genauso wie auch, dass wenn ich von Schaden spreche, das Geld zwar ein Element des Schadens sein kann, jedoch nie den Kerngehalt des Schadens darstellt. Denn Geld ist letztendlich nur ein Werkzeug, welches es uns erlaubt in der Regel ohne konstante Existenzängste einschlafen zu können, oder eben nicht.

Kommen wir nun zu dem was bereits ausbezahlt wurde und was noch ausbezahlt werden soll:
In erster Instanz wurde ein Notfallfonds geschaffen, welcher bereits ausbezahlt wurde. Einen Antrag auf finanzielle Zuwendungen aus diesem Notfallfonds jedoch konnten nur jene Betroffenen stellen, welche sich aktuell in einer finanziellen Notlage befinden. Und die Auszahlungen wurden auf einen Maximalbetrag von 12‘000.- Franken pro Person festgelegt. Im Durchschnitt wurden pro Betroffenen ca. 8000.- Franken ausbezahlt, sofern der Antrag genehmigt wurde. Dass Antragsteller welche sich durch deren Antrag eine Leistung erschleichen wollten, oder solche welche nicht den Kriterien des finanziellen Notstandes entsprachen abgewiesen wurden, ist natürlich vollkommen richtig.

Bei den so vieldiskutierten 25‘000.- Franken welche aktuell im Raum stehen handelt es sich um den Solidaritätsbeitrag. Und bei diesem verhält es sich wie folgt:
Der Bund hat ein Budget von 300 Millionen Franken dafür bewilligt, aus welchem jedem Betroffenen (wie Eingangs beschrieben) ein Betrag X zugute kommen wird. Wie hoch dieser Betrag X sein wird, richtet sich nach der Zahl der Antragsteller. Jedoch wurde dieser Betrag (entgegen dem Beschluss des runden Tisches) mit 25‘000.- Franken gedeckelt. Sollten also diese 300 Millionen reichen um jedem Berechtigten Antragsteller 25‘000.- Franken zukommen zu lassen, dann wird jeder eben diesen Betrag erhalten. Ansonsten reduziert sich dies auf die 300 Millionen geteilt durch die Zahl der berechtigten Anträge. Sollte jedem Antragsteller der Maximalbetrag ausbezahlt werden können und danach die 300 Millionen nicht aufgebraucht sein, dann fliesst der verbliebende Betrag zurück.
Anträge können ab dem 1. Januar 2017 eingereicht werden, jedoch wird das Gesetz zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Kraft getreten sein. Weshalb bis zum Inkrafttreten des Gesetzes “lediglich“ eine Bearbeitung der Anträge, aber noch keine Auszahlungen stattfinden können. Dieses Gesetz wird voraussichtlich im April 2017 in Kraft treten.
Anträge auf Solidaritätsbeiträge können bis zum 31. März 2018 eingereicht werden, es zählt hierbei der Poststempel. ACHTUNG: Ausnahmen sind hier ausgeschlossen! Lediglich wer aus was auch immer für Gründen bis zum 30. März 2018 noch nicht alle Unterlagen zusammen hat, besitzt die Möglichkeit seinen Antrag rechtzeitig einzureichen und die Unterlagen innerhalb von maximal 3 Monaten nach zu liefern. Doch auch hier gilt der Poststempel beim Einreichen des Antrags!

Am Rande bemerkt:
Obschon ich diese “Aufarbeitung“ im gesamten als nicht der Sache angemessen sowie auch für äusserst unseriös halte, dürfen die positiven Aspekte nicht unter den Teppich gekehrt werden. Dass nun also Anträge bereits vor dem Inkrafttreten des Gesetzes gestellt werden können zeugt für mich von jener Empathie, welche ich in vielen anderen Belangen leider vermisse. Hier jedoch wurde die Notwendigkeit einer schnellen Abwicklung erkannt und auch demnach gehandelt. Dies gilt es also zu würdigen.

Deshalb liebe Betroffene nehmt bitte zur Kenntnis, dass Ihr eure Anträge bereits im Januar 2017 einreichen könnt, eine Auszahlung aber nicht vor April/Mai 2018 erfolgen wird. Was diesmal auch keine Verzögerungstaktik ist, sondern im Gegenteil einer zügigen Abwicklung dient. Denn somit können Gesuche bereits im Vorfeld bearbeitet werden.
Dass Auszahlungen erst zu diesem Zeitpunkt erfolgen begründet sich dadurch, dass zuerst einmal das Gesetz in Kraft treten muss. Danach beginnt die Frist zur Einreichung der Formulare zu laufen, welche ein Jahr beträgt. Nach Ablauf dieser Frist steht die Anzahl der eingereichten Anträge fest und es erfolgt eine erste Auszahlung, deren Betrag sich nach der Anzahl der eingereichten Anträge richtet. (wie bereits erwähnt wurde jedoch ein Maximalbetrag von 25’000.- Franken festegelegt) Erlaubt die Anzahl der Anträge eine unmittelbare Auszahlung des Maximalbetrags an jeden Antragssteller, so erfolgt die Auszahlung direkt in einer Tranche. Sollte die Anzahl der Antragsteller es nicht zulassen von den gesprochenen 300 Millionen jedem Antragsteller 25’000.- Franken auszubezahlen, so erfolgt eine erste Auszahlung, welche dem Betrag 300 Millionen geteilt durch die Anzahl der eingereichten Anträge entspricht.
Aber erst nachdem alle Anträge geprüft wurden ergibt sich die Summe der letztendlich berechtigten Antragsteller, weshalb im letzteren Fall noch mit einer zweiten Auszahlung gerechnet werden kann, welche sich letztendlich aus der Anzahl der abgelehnten Anträge, respektive aus deren Summe ergibt.

Berichterstattung FSZM

In den Medien ist meist nur eine Berichterstattung vorzufinden, in welcher die Aufarbeitung beschönigt wird. Oder aber (meist seitens rechts orientierter Verleger) der verursachte Schaden in dessen Ausmass geleugnet wird.

Dass nun ein wenig Geld zugunsten der Betroffenen fliessen soll dürfte inzwischen jedem bekannt sein, auch wenn es dies betreffend noch sehr viele Missverständnisse gibt. Weshalb ich zu diesem Thema in einem anderen Beitrag versuchen werde, etwas Klarheit hinein bringen zu können.

Bei meinen Beiträgen zur Thematik FSZM möchte ich die Angelegenheit jedoch aus der Perspektive von Betroffenen darstellen, welche sich zu gutem Recht für dumm verkauft fühlen. Was ich natürlich nicht einfach so im Raum stehen lassen, sondern auch mittels einigen Beiträgen begründen werde. Ich möchte über jene Dinge sprechen welche nicht gerne gehört, aber dennoch erwähnt werden müssen. Also darüber was in dieser Sache Fragen aufwirft und kein stimmiges Bild ergeben kann. Denn darüber ist in den Medien kaum etwas vorzufinden. Und Betroffene welche unangenehme Aspekte ansprechen wollen werden nicht nur vom Bund, sondern genauso auch von den Medien möglichst auf Abstand gehalten. Deshalb möchte ich in meinen Beiträgen nicht den Schein fördern, sondern darüber berichten was hinter den Kulissen geschieht und wie zunehmend mehr der Betroffenen sich dabei fühlen.

Es geht mir jedoch nicht darum aufzuwiegeln oder eine Hetzkampagne zu starten, sondern hoffe ich dadurch unseren Unmut etwas verständlicher machen zu können. Denn nur wer kommuniziert kann auch verstanden werden.

Arbeitsgruppen

Thema Arbeitsgruppen

Nach langem Hin und Her wurden am RT zwei Arbeitsgruppen gebildet, was bei mir einen kurzen Augenblick der Hoffnung aufkommen liess. Leider jedoch wurde diese Hoffnung schnell wieder im Keim erstickt und ich zog mich aus der Arbeitsgruppe U65 zurück, welche sich speziell mit den Anliegen der Betroffenen unter 65 Jahren befassen sollte. Dies einerseits aus dem Grund, dass sich die Zusammensetzung als nicht kompatibel erwies. Wobei ich mich dies betreffend an meiner eigenen Nase packen muss, da auch meine Stimme bei der Mitgliederwahl zu dieser Zusammensetzung mit beigetragen hatte.

Letztendlich bestimmend für mich jedoch war, dass diese Arbeitsgruppen andererseits keine Basis hatten um funktionieren zu können. So konnte z.B. bei den Instanzen und Behörden keine Bereitschaft zu einer direkten und ernsthaften Zusammenarbeit mit der AG u65 verzeichnet werden. Wir wurden genauso wie auch die AG Öffentlichkeitsarbeit weder mit einem offiziellen Auftrag ausgerüstet, noch wurden Mittel zur Verfügung gestellt, um überhaupt funktionsfähig sein zu können. Selbst die Kosten für unsere Tätigkeit sollten wir sogar aus eigener Tasche bezahlen, wodurch unsere Handlunsgfähigkeit noch weiter eingeschränkt wurde.

Nun hatte ich heute ein Gespräch mit einem sehr engagierten Mitglied der AG Öfffentlichkeitsarbeit und musste dabei leider erfahren, dass auch diese Person den Entschluss gefasst hat sich zurück zu ziehen. Was im Wesentlichen auf die mangelnde Bereitschaft diese AG’s entsprechend zu unterstützen und funktionsfähig zu gestalten zurück zu führen ist.

Beim letzten Kontakt mit diesem Mitglied aus der AG Öffentlichkeitsarbeit erfuhr ich, dass dieser bereits rund 650.- Franken aus seiner eigenen Tasche, für dessen Tätigkeit ausgeben musste. Und heute war schon wieder die Sprache von mehr als 300.- Franken welche aus eigener Tasche wurden…..
Davon abgesehen wurde ich auch darauf angesprochen, weshalb die Arbeit der AG Öffentlichkeitsarbeit nicht in den Gemeindeblättern kommuniziert würde. Ein Antrag welcher übrigens auch am RT formuliert, jedoch wie so viele andere Anträge ohne grosse Kostenfolge, absolut nicht zur Kenntnis genommen wurde.

Nun werden jährlich Beträge in Milliardenhöhe sinnlos verschwendet, während wir uns sagen lassen müssen, für Arbeitsgruppen sei kein Geld vorhanden. Unsere Parlamentarier erhalten nicht nur rund 130‘000.- Franken jährlich, sondern kommen zusätzlich noch in den Genuss vieler anderer Vorteile. Während eine angemessene Regulierung des uns verursachten Schadens als eine gesetzlich nicht umsetzbare Bevorteilung ausgelegt wird und nicht einmal zur Spesendeckung dieser Arbeitsgruppen Geld vorhanden sein soll….. Was meines Erachtens doch von einem ganz gehörigen Mangel an Respekt vor den Menschen zeugt, welche sich in diesen Arbeitsgruppen engagieren.

Dabei wird auch übersehen, dass eine angemessene Unterstützung und Förderung dieser Arbeitsgruppen eigentlich von öffentlichemn Interesse wäre. Denn inzwischen dürften die zunehmenden gesellschaftlichen Spannungen von niemandem unbemerkt geblieben sein. Und solche Arbeitsgruppen sowie die Einbindung der jeweils Betroffenen könnten doch wesentlich dazu beitragen, solche Spannungen abzubauen.

Medienbeiträge

Liebe Besucher,

hier möchten wir Ihnen gerne einige Medeinbeiträge zum Thema, sowie auch zu unserem Projekt vorstellen. Wobei ich mich hier besonders bei Frau Minonzio bedanken möchte, welche nicht nur soziales Bewusstsein, sowie auch Engagement und Empathie beweist. Sondern welche die Dinge letztendlich auch unverfälscht veröffentlicht, was heute leider nicht mehr dem Üblichen zu entsprechen scheint.

 

Einen Schritt vorwärts von Frau Gini Minonzio

 

{pdf=http://www.machwas-makerspace.ch/pdf/Gedankenstrich Wiedergutmachung 14.06.pdf|80%|500}

 

 

Ein Stück Lebensqualität zurück geben von Frau Gini Minonzio

 

{pdf=http://www.machwas-makerspace.ch/pdf/Baerschwil Jost 14.06.pdf|80%|500}

Trend Café / Sozialprojekt?

Wenn ich für unser Projekt werbe, so tönt dies für einige eher nach einem Trend Café, als nach einem Sozialprojekt. Weshalb ich mit diesem Beitrag, dies betreffend etwas Deutlichkeit zu diesem Thema schaffen möchte.

Eben auf Grund unseres Projektes habe ich mir schon viele Lokalitäten und Strukturen von Sozialprojekten angesehen. Dabei erinnerten mich diese von einer einzigen Ausnahme abgesehen entweder an Speisesäle von Kinderheimen oder Klöstern. Abgesehen von eben dieser Ausnahme aber waren alle vom Erscheinungsbild ganz offensichtlich auf jene Menschen getrimmt, welche sich am Existenzminimum, oder darunter befinden. Dem hinzu kommt noch, dass auch diese soeben erwähnte Ausnahme nur den spezifischen Randgruppen offen steht.

Erstens ist für mich als Betroffenen eine Räumlichkeit, welche mich an meine Heimjugend erinnert sicherlich kein Ort, an welchem ich mich gerne aufhalten werde. Zweitens wird Otto Normalbürger kaum den Weg in ein Café finden, welches ganz offensichtlich für Randgruppen gedacht ist. Und drittens können es sich die meisten der FSZM Betroffenen genauso wie auch viele Randgruppen ganz einfach nicht leisten, sich in Trend Café’s aufzuhalten.

Weshalb aber soll diesen Menschen der Zugang zu solchen Orten mangels finanzieller Möglichkeiten verwehrt bleiben?

Ziel unseres Projektes ist es natürlich nicht einen Luxusschuppen mit vergoldeten Armaturen ins Leben zu rufen. Doch möchten wir ein Café gestalten, welches in seiner Präsentation für jeden ansprechend ist und einladend wirkt. Denn nur so glauben wir die Menschen näher zueinander bringen und einen Beitrag für mehr Verständnis leisten zu können.

Statement

Ist die Aufarbeitung zum Thema fürsorgerischer Zwangsmassnahmen glaubwürdig?

Wir leben hier als Bürger eines reichen Landes welches von Rechtsgleichheit spricht und in welchem eine geschützte Kindheit als eines der höchsten Güter gehandhabt wird. Doch wir Betroffenen wurden nicht nur unserer Kindheit beraubt, sondern können auch heute noch kaum etwas von der vielgerühmten Rechtsgleichheit bemerken. Denn wenn heute so viele unter uns beispielsweise über keine Altersvorsorge oder ein menschenwürdiges Einkommen verfügen, ist dies meist auf das damals Erlebte Leid zu rück zu führen.

Bekommt heute ein Kind eine Ohrfeige verpasst, so macht die Öffentlichkeit einen Skandal daraus. Und ist heute die Sprache von Vergewaltigungsopfern, so zeigt jeder Mensch (richtigerweise) Verständnis für die Traumata welche solche Erlebnisse hinterlassen werden. Oder beispielsweise auch bei Wohnungseinbrüchen berichten die Medien über Traumata, unter welchen die Opfer zu leiden haben. Ohrfeigen aber dürften für viele unter uns Betroffenen sicherlich das kleinste Problem gewesen sein. Obschon wir nichts verbrochen hatten wurden wir bereits als Kinder wie Verbrecher behandelt. Statt Liebe und Fürsorge erfuhren wir Drill und waren meist nur Mittel zum Zweck. Statt uns als Kinder zu fördern wurde gefordert und statt mit anderen Kindern draussen spielen zu dürfen wurden wir von der Gesellschaft weg gesperrt oder mussten Leistung erbringen. Wenn wir Glück hatten, wurden wir als Kinder gezwungen unser eigenes Erbrochenes zu essen, sexuell perversen Menschen hilflos ausgesetzt, oder dergleichen. Wenn wir Pech hatten wurden wir zwangssterilisiert, oder den Frauen wurden bei gleichzeitiger Sterilisation die Kinder aus dem Leib geschnitten….

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Stand der Dinge

NFP 76 Fürsorge und Zwang – Geschichte, Gegenwart, Zukunft

 

Zusätzlich zu den bereits laufenden Arbeiten der UEK wurden auch die Ausschreibungen für das NFP 76 mit einer Eingabefrist bis zum 28.06.2017 lanciert. Im Gegensatz zu den Arbeiten der UEK zielt das NFP 76 darauf, Merkmale, Mechanismen und Wirkungsweisen der schweizerischen Fürsorgepolitik und -praxis in ihren verschiedenen Kontexten zu analysieren. Es sollen mögliche Ursachen für integritätsverletzende und -schützende Fürsorgepraxen identifiziert und die Auswirkungen auf die Betroffenen untersucht werden.

Viele Betroffene empören sich über die 18 Millionen, mit welchen dieses Programm finanziert wird. Weshalb ich bei dieser Gelegenheit daran erinnern möchte, dass es sich bei diesen 18 Millionen genauso wie auch bei unseren 300 Millionen des Solidaritätsbeitrags verhällt. Beschäftiget man sich nämlich ein wenig mit den Zahlen und dem Zeitfaktor, dann relativieren sich diese 18 Millionen genauso schnell wie unser Solidaritätsbeitrag.

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Entstehungsgeschichte

Wie alles begonnen hatte

Bâlance Bâle: Gründung des Vereins November 2012. Aufnahme erster Tätigkeiten im Coaching Bereich. 2014 Anerkennung als gemeinnütziger Verein.

Im Rahmen des Projektes „Kugelweg 7“ das zu einer Kooperation des Vereins ReMarkt (Brislach)mit Bâlance Bâle führen soll, kommt es zu einem Erstkontakt mit dem Initianten Andreas Jost, der ein „soziales Projekt für Betroffene fürsorgerischer Zwangsmassnahmen“ umsetzen möchte. Da es am Kugelweg Platz genug für mehrere soziale Projekte gibt, und die Grundideen für die beiden Projekte sehr ähnlich sind, wird eine mögliche Zusammenarbeit besprochen.

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Was ist FSZM

Wofür steht FSZM

FSZM steht für den Begriff fürsorgerische Zwangsmassnahmen, doch was bedeutet dies nun letztendlich? Diese Frage wurde in einem Artikel von einer offensichtlich sehr empathischen Journalistin äusserst treffend und in kurzen Worten wie folgt umschrieben:

Perverse Fürsorge

Was sind   fürsorgerische Zwangsmassnahmen? Wer nicht konform war oder arm, konnte in der Schweiz bis 1981 für unbestimmte Zeit ins Gefängnis oder in ein Heim gesteckt werden. Ohne Gerichtsurteil. Ohne Rekursmöglichkeit. Brutalste Misshandlungen waren an der Tagesordnung. Kinder wurden verdingt. Männer wurden zwangsweise kastriert, Frauen sterilisiert. Ungeborene wurden Frauen unter Zwang aus dem Leib geschnetzelt. Kinder wurden ihren Familien entrissen und für immer an geheime Orte gebracht. Neue Chemikalien wurden nicht an Tieren getestet, sondern an Erwachsenen. (Quelle Wochenblatt Tierstein Dorneck)

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