Pirmin Schwander

Liebe/r Leser/in
Auf Grund meiner Arbeit am runden Tisch habe ich so ziemlich alle Parlamentarier unserer Schweiz angeschrieben. Jedoch nur ein einziger dieser angeschriebenen Parlamentarier zeigte sich zu einem Treffen und einem Gespräch mit mir bereit. Und zu meinem grossen Erstaunen war dies noch ein Mitglied der SVP, welche sich zuerst der Art gegen eine Aufarbeitung gesträubt hatte.

Sollten Sie sich bereits ein wenig beim Thema FSZN durchgelesen haben, so dürfte Ihnen sicherlich nicht entgangen sein, dass kritische Äusserungen keine Seltenheit für mich darstellen. Somit also habe ich bei meinem Schreiben an Herrn Pirmin Schwander ein Lob für dessen Plädoyer ausgesprochen. Jedoch enthielt ich mich absolut nicht auch entsprechende Kritik in meinem Schreiben anzubringen. Als unfreundlich würde ich mein Schreiben an Herrn Schwander nicht bezeichnen, doch freundlich würde trotz des ausgesprochenen Lobes auch in meinen Augen etwas anders aussehen.

Dennoch erwies sich Herr Schwander nicht nur als der Einzige welcher Bereitschaft zu einer Auseinandersetzung zeigte. Was für mich persönlich nicht nur als Bürgernähe, sondern auch als Charakterstärke bewertet wird. Und sollten Sie nun auf den Gedanken kommen, dass ich nach einer Viertelstunde Gespräch sicherlich gleich wieder abgewimmelt worden wäre, so würden Sie damit falsch liegen. Denn Herr Schwander nahm sich wirklich beinahe 3 Stunden Zeit um sich unser Anliegen anzuhören und es verblieb absolut nicht der Eindruck für dumm verkauft zu werden. Ganz im Gegenteil glaubte ich mit gutem Recht hier Unterstützung für unser Projekt des 3-D Druck Cafés finden zu können. Und ist diese bis heute noch nicht erfolgt so glaube ich kaum, dass dies an Herrn Schwanders ehrlichen Absichten liegen dürfte. Viel eher sind die Ursachen dafür bei den Problemen zu finden, mit welchen Herr Schwander aktuell konfrontiert wird.

Herr Schwander hat vielen Menschen mit Geld aus der eigenen Tasche geholfen, ohne Eigennutz und nur aus sozialem Engagement, was heute so selten zu finden ist. Weshalb einige Leute eigentlich eine Petition gegen die Aufhebung der parlamentarischen Immunität von Primin Schwander starten wollten. Denn es kann und darf nicht sein, dass Menschen welche anderen Menschen in Not helfen wollen, dafür auch noch bestraft werden sollen.

Leider war ich die letzten Wochen durch Krankheit und andere Aktivitäten verhindert und konnte mich nicht mehr darum kümmern diese Site zu pflegen, wofür ich mich in aller Form entschuldigen möchte. Da es sich jedoch abgezeichnte hatte, dass die Immunität von Herrn Schwander doch nicht aufgehoben werden soll, wurde von dem Gedanken der Petition vorerst Abstand genommen.

Scheinbar soll nun Herr Schwander als Privatperson vor Gericht gestellt werden, was die Sache auch nicht weniger fragwürdig macht. Denn wenn es strafbar wird einem Menschen zu helfen, damit dieser zumindest nicht ohne Rechtsbeistand dasteht, dann verbleibt doch die Frage: Wo bewegen wir uns hin?

Ich jedoch möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz freundlich bei Herrn Schwander dafür bedanken, dass ich ihm unser Projekt vorstellen durfte. Und ganz besondersn möchte ich Herrn Schwander für die Unterstützung danken, welche er schon vielen Betroffenen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen ohne Eigennutz gewährt hat.

Facebook Comments